|
Eigentlich ist es eine Frage der Referenzebene: Möchte man sich auf Zufälle verlassen, oder Modelle gezielt mit Respekt zu ästhetischen oder funktionellen Referenzebenen im Artikulator platzieren? Das Bild zeigt einen nicht untypischen Fall: Kauebene und Bipupillarlinie wären eigentlich recht stimmig, aber die Achsenebene, bzw. Porionebene, die bei der achsengerechten, bzw. der arbiträren, Einstellung des OK-Modells mit einem Gesichtsbogen die Referenz bildet, weicht ab. Die lotrechte Zahnaufstellung auf einem so eingestelltem Modell würde ein ästhetisch und funktionell unbefriedigendes „schiefes“ Bild ergeben.
In diesem Kurs wird der praktische Umgang mit einem in sich schlüssigem Gesamtkonzept eingeübt. Hierbei kommen neuartige, zum Patent angemeldete Verfahren zum Einsatz, die eine schnelle Kontrolle in vivo ermöglichen, aber ebenso eine Modellanalyse im Artikulator. Wichtig dabei ist die Möglichkeit, im Artikulator ausgemessene Werte unmittelbar in vivo am Patienten studieren zu können, bevor man sich auf einen Kauebenenverlauf festlegt.
Aus der intensiven Betrachtung okklusaler Parameter ergeben sich auch neue Erkenntnisse über Fehler, die sich durch die Auslegung vieler Artikulatoren ergeben können, aber auch einfache Möglichkeiten, um diese zu korrigieren. Dieser Kurs ist für alle von Interesse, die mit der Kauebene oder einem Artikulator umgehen, auch wenn andere Registrierverfahren eingesetzt werden, als die Myozentrik. Es ist der ideale "Einsteigerkurs", um das ITMR und die neue Philosophie kennen zu lernen. Informationen zu den Techniken und verwendeten Geräten in Bild und Wort finden Sie auch unter http://www.mediplus.org/3-H.htm |
Copyright: Institut für Temporo-Mandibuläre Regulation, 1999. Letzte Revision: 27. August 2006. |